Neuer Entwicklungsplan: Universität Wien 2015

Die durch das Universitätsgesetz 2002 gegebene Autonomie hat der Universität in den letzten Jahren eine positive Entwicklung ermöglicht. Die Publikation und Wirkung von Forschungsergebnissen konnten beträchtlich gesteigert werden, ebenso die eingeworbenen Drittmittel und Forschungspreise. Die Anzahl der in zahlreichen Studiengängen betreuten Studierenden ist stark angestiegen. Allerdings hat die finanzielle Ausstattung der Universität Wien insbesondere in den letzten Jahren nicht mit den dadurch gestiegenen Anforderungen Schritt gehalten. Daraus ergeben sich derzeit gravierende Probleme einerseits im Bereich der quantitativen Betreuungsverhältnisse in einigen Studiengängen, andererseits bei der Ausstattung mit Infrastruktur insbesondere für die Forschung. Beides wird im vorliegenden Entwicklungsplan auch durch einen Vergleich mit ausländischen Universitäten mit ähnlichem Aufgabenprofil dokumentiert.
Neben der Heranbildung wissenschaftlich gebildeten Nachwuchses für alle Bereiche der Gesellschaft und ihrer international orientierten und sichtbaren Forschungstätigkeit prägt die Universität Wien als größte LehrerInnenbildungsstätte Österreichs auch die sekundäre Bildung künftiger Generationen.
Die nächste Leistungsvereinbarungsperiode, die Verhandlungen finden ab Mai 2012 statt, wird entscheidend dafür sein, ob sich Österreich und insbesondere die Universität Wien im Bereich von Forschung und tertiärer Bildung gegenüber Ländern, die verstärkt in diese Bereiche investieren, behaupten können. Der vorliegende Entwicklungsplan als Grundlage der Leistungsvereinbarung zeigt auf, wie die Universität Wien diese Herausforderung bewältigen will.
Entwicklungsplan: Universität Wien 2015 (Genehmigung am 27. Jänner 2012)

